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Auf den ersten Blick ist nicht unbedingt ersichtlich, aus welchen Komponenten sich das Preisangebot zusammensetzt. Anhand der nachfolgenden Grafiken möchten wir Ihnen sowohl die einzelnen Bestandteile Ihres Strompreises als auch deren preislichen Entwicklung transparent darstellen.

GUT informiert mit energieGUT

Strompreiszusammensetzung

Ihr Strompreis berechnet sich aus dem Arbeitspreis pro Kilowattstunde (kWh) und dem Grundpreis. Der Grundpreis ist vom Verbrauch unabhängig, er deckt fixe Kosten wie Zählerwartung und Abrechnung ab. Der Arbeitspreis beinhaltet sämtliche mit dem Verbrauch zusammenhängenden Kosten. Dazu gehören unter anderem Beschaffungskosten, Netzentgelte, Konzessionsabgaben und Steuern. Die von den Regulierungsbehörden festgesetzten Netzentgelte können hierbei regional schwanken.

Der Strompreis setzt sich aus den drei wesentlichen Komponenten zusammen:  
- dem Vertrieb, von der Beschaffung bis zur Lieferung der elektrischen Energie
- dem Netz, das für die Verteilung des Stroms benötigt wird
- und den Steuern, Abgaben und Belastungen, die den größten Teil ausmachen.

Staatliche Abgaben

Die von der Bundesregierung forcierte Energiewende schreitet weiter voran: bereits im Jahr 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz genommen werden. Gleichzeitig nimmt der Ausbau von erneuerbaren Energien im zukünftigen Energieerzeugungskonzept eine zentrale Rolle ein.

Dass es die Energiewende nicht zum Nulltarif gibt, macht sich auch 2018 für alle Privathaushalte bemerkbar: neben der EEG-Umlage schlagen sich die Umlage nach §19 der Stromnetzverordnung, die KWK-Umlage, die Offshore-Umlage sowie die zum Januar 2014 neu eingeführte Umlage für abschaltbare Lasten auf den Strompreis nieder.

Als Energieanbieter, der für ein GUTes Morgen eintritt, befürworten wir den Ausbau der erneuerbaren Energien zugunsten des Klimaschutzes, können aber die Mehrbelastungen für unsere Kunden leider nicht vermeiden.

Alle Umlagen im Überblick

Mit der EEG-Umlage wird die Erzeugung von Strom in Anlagen erneuerbarer Energieträger gefördert, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet werden. Diese Kosten werden gemäß EEG auf alle Verbraucher umgelegt.

Entwicklung
Die EEG-Umlage sinkt zum 01.01.2018 leicht von aktuell 6,88 Cent/kWh netto auf 6,79 Cent/kWh netto (zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer). 

 

Das wird mit dem EEG gefördert:

Sonnenenergie 
Ohne die Strahlung der Sonne würde unser gesamtes Ökosystem zusammenbrechen. Das Leben auf der Erde wäre nicht mehr möglich. Doch die Sonne kann noch mehr! Die Sonnenstrahlen können beispielsweise mithilfe von Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt werden. Mit der gesamten auf die Erdoberfläche auftreffende Sonneneinstrahlung könnte 5.000 Mal mehr Energie erzeugt werden, als die Energieversorgung der gesamten Menschheit bedarf.

Wasserkraft
Heute ist die Energiegewinnung durch Wasser eine der wichtigsten regenerativen Energiequellen der Welt. Durch fließendes Wasser werden mithilfe von Wasserwerken Kraft und Wärme erzeugt. Daraus wird elektrischer Strom gewonnen.

Windkraft
Tag für Tag erwärmen Sonnenstrahlen die Erdoberfläche, selbstverständlich nicht immer gleichmäßig. Durch Temperaturunterschiede geraten die Luftmassen der Atmosphäre in Bewegung: so entsteht Wind. Mit der Kraft des Windes werden große Windräder betrieben, so kann der Wind in Energie umgewandelt werden.

Biomasse
Als Biomasse wird all das bezeichnet, was durch Lebewesen – Mensch, Tier und Pflanze – an organischer Substanz entsteht. Organische Substanz beschreibt die natürlichen Abfallstoffe der Lebewesen und Pflanzen, nachwachsende Rohstoffe eben. Am häufigsten verwendet wird für die Stromerzeugung aus Biomasse unter anderem Holz, Getreide, Stroh, Klärschlamm und auch organischer Hausmüll.

Besonders energieintensive Industrieunternehmen werden seit Januar 2012 vollständig von den Netzentgelten befreit. Die dadurch entstehenden Mindereinnahmen der Netzbetreiber sollen durch die Umlage kompensiert werden.

Entwicklung 
Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die Umlage nach § 19 der StromNEV zum 01.01.2017 von 0,388 Cent/kWh auf 0,370 Cent/kWh netto (zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer).

Was sind besonders energieintensive Industrieunternehmen?
Als besonders energieintensiv werden die Industrieunternehmen bezeichnet, die jährlich mindestens 7.000 Stunden Strom beziehen und mehr als zehn Mio. Kilowattstunden Strom verbrauchen.

Was geschah vor der Einführung der Umlage?
Die Einführung der Umlage zum Januar 2012 sorgte tatsächlich für viel Gesprächsstoff. Während sich zahlreiche Energieunternehmen, wie auch energieGUT, klar gegen weitere Belastungen von Privathaushalten aussprachen, wurde die Einführung der Umlage auf Seiten der stromintensiven Industrie dankbar aufgenommen. Durch die Entlastung soll die Abwanderung von Unternehmen aus Deutschland verhindert werden.

Kraft-Wärme-Kopplungs- (KWK-) Anlagen erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Dadurch wird ein höherer Nutzungsgrad erreicht, wodurch Brennstoff eingespart und Kohlendioxid-Emissionen gemindert werden können. Betreiber von KWK-Anlagen erhalten einen gesetzlich festgelegten Zuschlag. Diese Kosten werden gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) auf die Verbraucher umgelegt.

Entwicklung
Die KWK-Umlage sinkt zum 01.01.2018 von 0,438 Cent/kWh auf 0,345 Cent/kWh netto (zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer).

 

Drei Arten von Kraft-Wärme-Kopplung

Fernwärme
Hier wird die Wärme, die durch die Stromerzeugung in großen Kraftwerken anfällt, auch für Heizzwecke genutzt. Die Wärme wird durch ein Fernwärmenetz direkt zum Verbraucher geleitet.

Blockheizkraftwerk (BHKW)
Hier wird Strom und Wärme in kleineren Einheiten gleichzeitig genau dort erzeugt, wo sie auch benötigt werden. Ein BHKW wird in der Regel mit Erdgas betrieben. Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme ist ein erwünschter Prozess, da diese Wärme zum Heizen oder für die Warmwasserbereitung benutzt wird. Zum Einsatz kommen BHKW beispielsweise in Schulen, Krankenhäusern, Hotels, großen Mehrfamilienhäuser und Gebäuden mit Schwimmbad.

Mini-Blockheizkraftwerk
Ein Mini-Blockheizkraftwerk findet dann Verwendung, wenn ein reguläres Blockheizkraftwerk zu leistungsstark wäre (z.B. Einfamilienhäuser mit normalen Dämmstandard).

Durch die Offshore-Umlage werden Betreiber von Offshore-Windparks finanziell abgesichert, sofern es zu Lieferproblemen oder anderen Verzögerungen beim Netzanschluss kommt.

Entwicklung
Nach einer Entlastung um 0,028 Cent/kWh im vergangenen Jahr wird der Privatkunde zum 01.01.2018 mit 0,037 Cent/kWh netto (zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer) belastet.

Verschiedene Konstruktionstypen von Windkraftanlagen

Anlagen mit Getriebe
Hier wird die Leistung aus der Drehbewegung des Rotors über die Antriebswelle und das Getriebe dem Generator zugefügt. Da der Generator nur mit hoher Drehzahl gut arbeiten kann, ist die langsame Drehung der Rotoren ein Problem. Mit Hilfe des Getriebes lässt sich Leistung mit geringer Drehzahl und hohem Drehmoment in Leistung mit hoher Drehzahl und kleinem Drehmoment umwandeln.

Leistung: 2 Megawatt
Rotordurchmesser: 80 Meter
Turmhöhe: ca. 80 Meter
Drehzahl: 9-19 U/min

Anlagen ohne Getriebe
Diese Anlagen bieten den Vorteil, dass sie mit weniger Maschinenkomponenten auskommen. Da dadurch der Wartungsaufwand minimiert wird, können diese Anlagen gut in schwer zugänglichen Offshore-Windparks eingesetzt werden. Getriebelose Anlagen besitzen Synchrongeneratoren, die von Permanentmagneten erregt werden. Sie übersetzen die Rotorbewegung direkt in elektrische Energie.

Leistung: 5 Megawatt
Rotordurchmesser: 114 Meter
Turmhöhe: ca. 124 Meter
Drehzahl: 8-13 U/min

Die Abschaltverordnung (eigentlich “Verordnung zu abschaltbaren Lasten” oder “AbLastV“) ist eine von der Bundesregierung beschlossene Verordnung, die die Nutzung von abschaltbaren Lasten in der Industrie zur Stabilisierung der Übertragungsnetze und somit zur Versorgungssicherheit fördern soll.

Entwicklung
Die Umlage steigt zum 01.01.2017 von 0,006 Cent/kWh auf 0,011 Cent/kWh netto (zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer).

Was sind „abschaltbare Lasten“?
Abschaltbare Lasten sind große Verbrauchseinheiten, die am Hoch- und Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, mit großer Leistung fortwährend Strom abnehmen und aufgrund der Besonderheiten ihres Produktionsprozesses kurzfristig auf Abruf für einen bestimmten Zeitraum ihre Verbrauchsleistung reduzieren können.

Unsere Energie ist nicht nur GUT, sondern ausgezeichnet!

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